
| Stadt Schleiden verordnet Fütterungsverbot |
|
|
| Sonntag, 31. Mai 2009 um 19:46 |
|
Der Tierschutzverein Kall-Schleiden-Gemünd fordert die Aufhebung des durch die Stadt Schleiden im Mai 2009 in der „Bürgerinfo Schleiden“ veröffentlichten Fütterungsverbotes von frei lebenden Hauskatzen. Ein Fütterungsverbot ist einer behördlich angeordneten Tötungsaktion gleichzusetzen, bei der die Tiere auf qualvolle Art und Weise zu Tode kommen. Im Ergebnis kommt es nur zu einer kurzfristigen Bestandsreduzierung, da eine Erhöhung der Todesrate schnell wieder durch eine Erhöhung der Vermehrungsrate und Einwanderung anderer Artgenossen ausgeglichen wird. Durch den schlechten Allgemeinzustand der Tiere breiten sich Krankheiten weiter aus, und auch andere Tierarten werden stärker gefährdet. Verwilderte Hauskatzen sind auf die Ernährung durch den Menschen angewiesen, da sie in der freien Wildbahn nicht alleine überleben können.
Der TSV Kall-Schleiden-Gemünd fordert den Bürgermeister der Stadt Schleiden, gemeinsam mit
dem Tierschutzverein Mechernich, der Tierhilfe Nordeifel, dem Tierschutzverein für den Kreis Düren, dem Tierschutzverein Euskirchen dem Tierschutz Münstereifel und vielen überregionalen Vereinen
auf, das Fütterungsverbot umgehend aufzuheben und dafür zu sorgen, dass die Tiere eingefangen, kastriert und danach wieder an die Futterstelle zurückgebracht werden können.
Mittlerweile sind 2.218 Unterschriften bei uns eingegangen (Stand: 23.07.2009).
Hier geht's zur Onlinepetition.
PRESSEMELDUNGEN zu unserer Kampagne: Der WDR hat am 13.06.09 in der Lokalzeit Aachen einen Beitrag über unsere Protestaktion ausgestrahlt.
Der Kölner Stadtanzeiger hat am 10.06.2009 folgenden Artikel veröffentlich KStA 10.06.09 (PDF)
Weitere Links zum Thema:
http://www.katzenschutzverordnung.de.vu/ |
| LAST_UPDATED2 |